Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Sprache als Spiegel religiöser Vorstellungen und Befindlichkeiten

Termin Dienstag, 17. Oktober 2017, 18.00 - 20.00 Uhr
Veranstaltungsart Vorlesung/Vortrag
Einrichtung Philosophische Fakultät I
Veranstalter Orientalisches Institut, Seminar: Christlicher Orient und Byzanz
Veranstaltungsort Zweigbibliothek Vorderer Orient/Ethnologie, Lesesaal
Straße Mühlweg 15
PLZ/Ort 06114 Halle (Saale)
Ansprechpartner Prof. Dr. Cornelia Horn und apl. Prof. Dr. Armenuhi Drost-Abgarjan
Telefon 0345-5524083
E-Mail cornelia.horn@orientphil.uni-halle.de

Beschreibung

Alexander Böhlig, Professor in Halle und Tübingen, gehörte zu seiner Zeit zu den internationalen Spitzenforschern in den Bereichen der Gnosis und der Koptologie. Das Fach „Christlicher Orient“ verdankt ihm in Deutschland gleich zwei renommierte Lehrstuhlgründungen.

Er etablierte in Halle den „Christlichen Orient“ als eigenständiges Fach, zunächst an der Theologischen Fakultät (1954) und seit 1959 an der Philosophischen Fakultät der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg. Nachdem Böhlig 1963 die DDR über Ägypten verlassen hatte, gründete er in Tübingen das Seminar für Sprachen und Kulturen des Christlichen Orients, an dem er selbst bis zu seinem Tod im Jahre 1996 lehrte.

Nach dem Tod des Ehepaares Böhlig wurde gemäß testamentarischer Anordnung 1999 die Gertrud-und-Alexander-Böhlig-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft begründet. Sie dient der Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Sprachen und Kulturen des Christlichen Orients.

Die jährlich stattfindende Alexander-Böhlig-Gedächtnisvorlesung ehrt das Andenken dieser verdienstvollen und großzügigen Persönlichkeit durch Vorträge hervorragender Wissenschaftler des orientalischen Christentums.

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