Agnieszka Wierzcholska: Dovid Eynhorn – ein jiddischer Intellektueller
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Donnerstag, 8. Januar 2026, 18.15 - 19.45 Uhr |
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| Veranstaltungsart | Kolloquium |
| Reihe | Interdisziplinäres Kolloquium Osteuropäische Geschichte / Polenstudien |
| Einrichtung | Philosophische Fakultät I |
| Veranstalter | Aleksander-Brückner-Zentrum, Institut für Geschichte |
| Veranstaltungsort | Steintor-Campus, Seminarraum 12 |
| Straße | Emil-Abderhalden-Straße 26-27 |
| PLZ/Ort | 06108 Halle (Saale) |
Beschreibung
Im Rahmen des Interdisziplinäres Kolloquium Osteuropäische Geschichte/Polenstudien wird Dr. Agnieszka Wierzcholska über den jiddischen Schriftsteller und Journalisten Dovid Eynhorn referieren.
Die Historikerin Agnieszka Wierzcholska (Paris/Potsdam) forscht zu polnisch-jüdischen Beziehungen, der Shoah, der jiddischen Presse und der deutsch-polnischen Geschichte. Sie war lange wissenschaftliche Mitarbeiterin am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin, später Postdoc am Deutschen Historischen Institut in Paris, Fellow am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien in Potsdam. Von März 2023 bis Februar 2025 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin in der Stabsstelle des Deutsch-Polnischen Hauses. Ihre Studie "Nur Erinnerungen und Steine sind geblieben. Leben und Sterben einer polnisch-jüdischen Stadt, Tarnów 1918–1945" wurde 2019 mit dem Förderpreis des polnischen Botschafters in Deutschland als beste Dissertation ausgezeichnet.
| Webseite | https://www.aleksander-brueckner-zentrum.org/veranstaltungen/kolloquien |
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Hinweise
Die Vortrag findet vor Ort am Steintor-Campus im Seminarraum 12 (Emil-Abderhalden-Straße 26-27) und via WebEx statt. Externe Interessent*innen werden um Anmeldung bis spätestens 10 Uhr am Tag des Vortrags gebeten (tina.bourguignon@geschichte.uni-halle.de) und erhalten die Zugangsdaten per E-Mail.
