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Vicki Müller-Lüneschloss: Die Zeit ist nahe, wo Vieles wird eingesehen werden, was Oetinger vorlängst eingesehen

Termin Dienstag, 25. November 2025, 18.15 - 19.30 Uhr
Veranstaltungsart Vorlesung/Vortrag
Reihe Bibel, Böhme und Bekehrte - Christentum in Deutschland zwischen Erweckung und Konfessionalisierung
Einrichtung Wissenschaftliche Zentren
Veranstalter Interdisziplinäres Zentrum für Pietismusforschung
Veranstaltungsort Franckesche Stiftungen, Haus 26, Englischer Saal
Straße Franckeplatz 1
PLZ/Ort 06110 Halle (Saale)

Beschreibung

"Die Zeit ist nahe, wo Vieles wird eingesehen werden, was Oetinger vorlängst eingesehen" – Schellings Oetinger-Studien

Die Freiheitsschrift von 1809 war nicht nur das letzte bedeutende Werk, das Friedrich Wilhelm Joseph Schelling selbst veröffentlichte; der Text markiert gleichzeitig eine inhaltliche Zäsur, mit der sich der Übergang von Schellings Idstentitätsphilosophie zu seinem religionsphilosophischen Spätwerk vollzieht: den Vorlesungen über Philosophie der Mythologie und Offenbarung. Auf diesem Weg entstanden Texte wie die Stuttgarter Privatvorlesungen, das Gespräch Clara und das Weltalter-Epos, die seither Anlass zu Spekulationen über die Einflüsse der "Schwabenväter" in Schellings Werk bieten. Die Edition von Schellings Notatenbuch Fortdauer nach dem Tode bestätigt jetzt diese z.T. umstrittenen Interpretationsansätze: Schellings umfangreiche Zitatensammlung aus Oetinger, Ph. M. Hahn, Swedenborg u. a. macht so die theosophische Lektüre des Leonberger Philosophen erstmals sichtbar.

Ein Vortrag von Dr. Vicki Müller-Lüneschloss (Bayerische Akademie der Wissenschaften München).

Webseite http://izp.uni-halle.de

Hinweise

Die Teilnahme ann der Veranstaltung ist kostenfrei.

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