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Juno Grenz: Bildungs- und queertheoretische Perspektiven auf Antifeminismus
| Termin |
Dienstag, 13. Januar 2026, 18.15 - 19.45 Uhr
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| Veranstaltungsart |
Vorlesung/Vortrag |
| Reihe |
gender*bildet Ringvorlesung
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| Einrichtung |
Rektorat und Verwaltung |
| Veranstalter |
gender*bildet |
| Veranstaltungsort |
Melanchthonianum, Hörsaal XVIII |
| Straße |
Universitätsplatz 9 |
| PLZ/Ort |
06108 Halle (Saale) |
Beschreibung
Die Thematisierung von geschlechtlich und sexuell vielfältigen Lebensweisen in Bildungskontexten wird seit den 2010er Jahren zunehmend bekämpft. Die Debatte um den "Bildungsplan 2015" markiert den Beginn dieser neuen antifeministischen Welle in Deutschland. Im Vortrag wird zunächst eine queere Reformulierung von Bildungstheorie vorgestellt. Vor diesem Hintergrund werden anschließend Ergebnisse der Diskursanalyse der Debatte präsentiert. Diese zeigen unter anderem, wie Geschlechter- und Sexualitätsfragen in antifeministischen Angriffen auf und Vereinnahmungen von Pädagogik diskursiv in den privaten Bereich der Familienerziehung verschoben und damit dem Zuständigkeitsbereich öffentlicher Bildung entzogen werden.
Referierende:
Juno Grenz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Geschlechterforschung des Institut für Erziehungswissenschafen sowie im Forschungsprojekt "Gender 3.0 in der Schule" an der Europa-Universität Flensburg. In ihrer Forschung befasst sie sich mit Bildungs- und Subjektivierungstheorien, Queer Theory, Intersektionalität, Diskursforschung, Antifeminismus und Rechtsextremismus. Ihre Dissertation mit dem Titel "Bildung in Zeiten von Antifeminismus" ist im November 2025 im Budrich-Verlag erschienen.
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