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Florian Cristóbal Klenk: Post-Heteronormativität als Herausforderung der Gegenwart
| Termin |
Mittwoch, 28. Januar 2026, 18.15 - 19.45 Uhr
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| Veranstaltungsart |
Vorlesung/Vortrag |
| Reihe |
gender*bildet Ringvorlesung
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| Einrichtung |
Rektorat und Verwaltung |
| Veranstalter |
gender*bildet |
| Veranstaltungsort |
Melanchthonianum, Hörsaal XVIII |
| Straße |
Universitätsplatz 9 |
| PLZ/Ort |
06108 Halle (Saale) |
Beschreibung
Post-Heteronormativität als Herausforderung der Gegenwart – vier Spannungsfelder in der Dynamisierung vielfältiger geschlechtlicher und sexueller Lebensweisen
Der Vortrag führt in den Begriff der Post-Heteronormativität (Klenk 2025) ein und entfaltet ihn entlang von vier analytischen Dimensionen: Prekarisierung, Flexibilisierung, Instrumentalisierung und Reautorisierung geschlechtlicher und sexueller Differenz. Diese Dimensionen markieren un/gleichzeitige Dynamiken gesellschaftlicher Aushandlungen von Geschlecht und Sexualität, die zwischen Fortschritt und Rückschritt, Sichtbarkeit und Regulierung von vielfältigen geschlechtlichen und sexuellen Lebensweisen changieren. Anhand aktueller Beispiele aus Politik, Medien sowie aus der empirischen Schul- und Unterrichtsforschung wird diskutiert, wie sich Narrative über Geschlecht und Sexualität sowie über Erziehung und Bildung unter post-heteronormativen Vorzeichen verändern und welche Formen von Emanzipation und Re-Disziplinierung dabei auftreten. Der Vortrag lädt dazu ein, Post-Heteronormativität als kritische Analysebrillle für die Gestaltung gender- und differenzreflexiver Bildungsarbeit zu verstehen und sich den gegenwärtigen Dynamiken in der Erziehungswissenschaft und pädagogischen Praxis aktiv zu stellen.
Referent: Dr. Florian Cristóbal Klenk, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft der Europa-Universität Flensburg im Arbeitsbereich Theorie der Bildung, des Lehrens und Lernens
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