Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Wissen_schaf(f)t. Wessen Macht? Intersektionale Perspektiven auf Prekarität & Diskriminierung im Wissenschaftsbetrieb

Termin Freitag, 18. Dezember 2020, 10.00 - 11.00 Uhr
Veranstaltungsart Podiumsdiskussion/Gesprächsrunde
Einrichtung Rektorat und Verwaltung
Veranstalter Präventionsstelle Diskriminierung & sexuelle Belästigung
Veranstaltungsort Online
Straße Dachritzstraße 12
PLZ/Ort 06108 Halle
Ansprechpartner Sabine Wöller
Telefon +49 34555-21013
E-Mail sabine.woeller@verwaltung.uni-halle.de

Beschreibung

Wir leben in einer Gesellschaft, die zutiefst von Diskriminierung durchzogen ist. Auch Wissenschaft ist als Teil dieser Gesellschaft nicht diskriminierungsfrei. Forschungsinstitutionen neigen dazu, die eigenen diskriminierenden Strukturen nicht in den Blick zu nehmen. Zwischen Exzellenz und Bestenauslese trägt der Mythos der Hochschule als ‘Enlightened Institution’ zur Individualisierung struktureller Probleme und zur Prekarisierung der wissenschaftlich Tätigen bei. Gleichzeitig kann wissenschaftliche Forschung diskriminierungskritisches Wissen produzieren und dazu beitragen, diskriminierende Verhältnisse abzubauen. Insbesondere die aus gesellschaftskritischen Bewegungen hervorgegangene Intersektionalitätsforschung leistet einen wichtigen Beitrag zur Analyse diskriminierender Strukturen, wird allerdings bisher noch zu wenig in der Wissenschaftsforschung aufgegriffen.

Gemeinsam mit den Wissenschaftler*innen Dr. Denise Bergold-Caldwell (Marburg) und Prof. Dr. Katrin Pittius (Dresden) diskutieren die Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung und gender*bildet der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, wie diskriminierende Strukturen und Prekarisierungsprozesse innerhalb der vielfältigen Gruppe von Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase in intersektionaler Sicht betrachtet werden können. Welche Potenziale liegen in der Intersektionalitätsforschung, um diskriminierende Strukturen im Wissenschaftsbetrieb bzw. der Organisation Universität aufzuspüren und zu analysieren? Wie kann dieses Potenzial genutzt werden? Welche Strategien bieten sich an, um Diskriminierung und Prekarisierung in den Karriereverläufen von Wissenschaftler*innen abzubauen?

Der Beitrag ist Teil des am 18.12. deutschlandweit stattfindenden Aktionstages #4GenderStudies und wird gemeinsam von der Präventionsstelle Diskriminierung & sexuelle Belästigung und gender*bildet organisiert.

Webseite https://www.facebook.com/events/463284388401197

Hinweise

Das Video zum Gespräch wird am 18.12. ab 10 Uhr zur Verfügung gestellt und bleibt bis Ende des Jahres online auf Facebook verfügbar.

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