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Systemsprenger

Termin Mittwoch, 15. Januar 2020, 18.00 - 20.30 Uhr
Veranstaltungsart Konzert/Theatervorstellung/Filmvorführung
Einrichtung Außeruniversitäre Einrichtungen
Veranstalter Institut für Geschichte und Ethik der Medizin; IWZ Medizin-Ethik-Recht; meris e.V.
Veranstaltungsort Luchs.Kino am Zoo
Straße Seebener Straße 172
PLZ/Ort 06114 Halle (Saale)
Ansprechpartner Nicole Adam
Telefon +49 345-5573550
E-Mail geschichte.ethik@medizin.uni-halle.de

Beschreibung

Die Filmreihe "eMERgency in cinema – Medizin, Ethik & Recht im Film", die zusammen mit dem Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, dem IWZ Medizin-Ethik-Recht (MLU) und dem meris e.V. bereits seit 2016 regelmäßig in Kooperation mit dem Luchs.Kino am Zoo in Halle (Saale) veranstaltet wird, präsentiert eine Auswahl an Filmen und Dokumentationen, in denen ethische und rechtliche Fragen im Zusammenhang mit medizinischer Praxis im Zentrum stehen. Die Filmvorführungen werden durch eine kurze Einführung von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis und einem anschließenden Filmgespräch im Kinosaal ergänzt.

Die 9-jährige Benni ist unerziehbar. Von ihrer überforderten Mutter abgegeben und von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weitergereicht, sprengt sie in ihrem Jähzorn immer wieder alle ihr angedachten Bahnen, die sie in die Gesellschaft integrieren sollen. Das Jugendamt, die Sonderschulen, die Psychiatrien und nicht zuletzt die Menschen in ihrem Umfeld sind von ihr überfordert, bis sich schließlich der Betreuer Micha dem quälenden und gequälten Kind annimmt. In seiner Not entschließt er sich dazu, drei erlebnispädagogische Wochen mit ihr im Wald zu verbringen – ohne Handy, ohne Internet, ohne andere Menschen. Doch selbst nach anfänglichen Erfolgen zeigt sich, dass Benni unkontrollierbar bleibt, sich nicht einmal selbst kontrollieren kann und, dass selbst die aufrichtigste Bemühung um Integration nicht immer zum Erfolg führt.

Nora Fingscheidts mehrfach ausgezeichneter Film SYSTEMSPRENGER skizziert das aufwühlende und packende Bild eines jungen Mädchens, das an der Gesellschaft scheitert, sowie auch die Gesellschaft an ihr. Die zuständigen Behörden versuchen den lästigen Fall „Benni“ wegzuorganisieren, doch die bemühten Verantwortlichen müssen feststellen, dass manche Individuen nie einen Platz im Gesellschafts-Mosaik finden werden.

Als Expertin wird Dr.in Kirsten Puhr, Professorin am Institut für Rehabilitationspädagogik (MLU) Rede und Antwort stehen.

Webseite https://blogs.urz.uni-halle.de/mrecinema/

Hinweise

Der Eintritt beträgt 7 € und 5,50 € ermäßigt.

Karte

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